Beitrag in der "gwf Wasser | Abwasser: Digitale Bürgerservices für die Wasserwirtschaft"

Beitrag in der "gwf Wasser | Abwasser: Digitale Bürgerservices für die Wasserwirtschaft"

Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an moderne Online-Services wachsen kontinuierlich, während in der Verwaltung oft noch Prozesse dominieren, die von manueller Nachbearbeitung geprägt sind. Eine bloße Online-Bereitstellung von PDF-Formularen reicht heute nicht mehr aus. Entscheidend ist, Bürgeranliegen so digital abzubilden, dass Prozesse verständlicher, vollständiger und für beide Seiten effizienter werden.

In unserem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der gwf Wasser | Abwasser (05/2026) legen wir dar, warum der digitale Bürgerservice wv.digital nicht als generisches System, sondern von Beginn an speziell für und mit der Wasserwirtschaft entwickelt wurde.

Der größte Hebel liegt vor der Abrechnung

Während viele Portale und Bürgerservices primär auf klassische Billing-Funktionen oder reine Zählerstandsabfragen setzen, liegt der eigentliche Hebel für die Verwaltungsentlastung bei den komplexeren, formalen Vorgängen. Hausanschlüsse, Eigentümerwechsel oder die Übermittlung von Flächen- und Objektdaten verursachen im analogen Alltag den höchsten Abstimmungsaufwand. wv.digital führt Nutzerinnen und Nutzer strukturiert durch diese Prozesse, prüft Eingaben vorab und fragt notwendige Dokumente direkt ab. Das sorgt für eine signifikant höhere Datenqualität und entlastet das Tagesgeschäft im Versorgungsunternehmen spürbar.

Stimmen aus der Praxis: Hohe Akzeptanz und schnelle Entlastung

Wie sich dieser Ansatz im Alltag bewährt, zeigen die Erfahrungen unserer Kunden im Heft:

Marcus Mende (Geschäftsführer des Wasserverbands Wesermünde) betont den schlanken Integrationsprozess und die spürbare Effizienzsteigerung: „Insbesondere der digitale Antragsprozess für neue Kunden macht die weitere Bearbeitung und die Kommunikation mit dem Kunden deutlich effizienter. Ebenso konnten wir erhebliche Verbesserungen bei der Bestandskundenpflege feststellen. Viele Änderungsdaten (Umzug, Abschläge, Stammdaten) können nun einfach und transparent weiterverarbeitet werden.“

Claudia Hacke (Geschäftsführerin des Wasser- und Abwasserverbands Dosse)verweist auf die strategische Weitsicht durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) und den Generationenwechsel bei den Kunden. Trotz einer Nutzungszeit von erst neun Monaten zieht sie eine sehr positive Bilanz: „Die größte Entlastung spüren wir in der Verwaltung: Der analoge 'Papierkram' wird massiv reduziert, was den internen Aufwand spürbar senkt. Die Datenqualität steigt, und die Prozesse laufen deutlich schlanker ab.“ Zudem hebt sie die Agilität und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit dem Leapfrog-Team hervor.

Fazit: Technik, die ermöglicht

Digitalisierung darf keine zusätzliche technische Komplexität erzeugen, sondern muss bestehende Abläufe verbessern. wv.digital ermöglicht Versorgern einen beherrschbaren Einstieg, der schrittweise ausgebaut und über Schnittstellen an vorhandene ERP- oder Dokumentenmanagementsysteme (DMS) angebunden werden kann.

Den vollständigen Artikel aus der Printausgabe sowie die detaillierten Praxisberichte finden Sie in der Ausgabe 05/2026 der gwf Wasser / Abwasser.

Verfügbarkeit des Artikels

Der vollständige, mehrseitige Bericht ist in der Ausgabe 05/2026 der Fachzeitschrift gwf Wasser / Abwasser erschienen. Abonnenten können den Artikel direkt im Online-Archiv des Vulkan-Verlags abrufen.

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Link zur Mai Ausgabe der gwf Wasser | Abwasser.